Neue Debatte um Marijuana

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Legalisierung – Senat ist nicht abgeneigt

Wie der amerikanische Sender CNN berichtet, scheint im US-Senat eine neuerliche Debatte rund um die Marijuana-Legalisierung ausgebrochen zu sein. Ziel der Diskussion ist es, eine einheitliche Lösung für alle US-Bundesstaaten zu finden, ohne die Standpunkte einzelner Staaten zu ignorieren. Das bisherige Problem ist die teilweise stark voneinander abweichende Gesetzeslage, einige Staaten haben den Konsum von Cannabis zu medizinischen Zwecken legalisiert, andere, wie Washington haben sogar die Strafen verringert, die verhängt werden wenn man mit zum Eigengebrauch bestimmten Mengen erwischt wird. Eine letzte Gruppe an Staaten ist jedoch strikt gegen die Legalisierung. Hier wird Cannabis als “Einstiegsdroge” behandelt, die keinesfalls legal sein sollte.

Die neuerliche Debatte um den Marijuana-Konsum wird von einer illustren Gruppe an Leuten angeführt, die sonst nur selten einer Meinung sein dürften. Mit dabei sind Pat Robertson und Sarah Palin sowie der Rapper Snoop Lion ehemals bekannt als Snoop Dogg, die Bloggerin Arianna Huffington und der Moderator der “Daily Show”, Jon Stewart. Überraschend ist bisher, dass das Volk im Gegensatz zum Senat wohl weit weniger negativ gegenüber der Legalisierung eingestellt ist. Eine erst vor wenigen Monaten durchgeführte Umfrage ergab, dass fast 50% der Bewohner im Bundesstaat Arkansas wohl keine Probleme damit haben, wenn Marijuana zu medizinischen Zwecken konsumiert wird. Vor ein paar Jahren war diese Zahl noch deutlich kleiner. Den ganzen Artikel zur Debatte inklusive der Geschichte der Cannabis-Legalisierung gibt es hier auf cnn.com.

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